Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


 

 

 


Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Auf Grundlage der aktuellen Informationen des BDPh und der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, wollen wir ab dem 01.09.2020 wieder IPV-Vereinstreffen  durchführen. Weitere Informationen dazu unter Aktuelles bzw. Termine



Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

In Krisenzeiten muss man manchmal einfach etwas improvisieren. Da in Folge der Corona-Krise ab März keine Veranstaltungen stattfinden konnten, haben wir uns entschlossen, den ausgefallenen 5-Minuten-Vortrag von Jürgen Reichert für die Allgemeinheit zugänglich auf unsere Homepage zu stellen. Ganz aktuell ergänzt mit der ältesten Darstellung einer Stadtansicht auf Briefmarken von 1850.

Ebenso haben wir zu zwei Neuheiten der letzten Monate jeweils einen Artikel eingestellt. Den 300. Geburtstag des Freiherrn von Münchhausen würdigt unser Mitglied Dr. Axel Eska. Thomas Wünsche informiert über den Leuchtturm Schleimünde und erläutert die Hintergründe der Markengestaltung.

Einen kompletten Überblick  über alle Veranstaltungen sowie die Details zu Vorträgen, aktuellen Veranstaltungen und Beiträgen finden Sie unter Termine. Den kompletten Terminplan gibt es in den nächsten Tagen auch noch zum Ausducken.

Wer Lust auf eine völlig ungezwungene Fachsimpelei unter Dresdner Philatelisten hat, der kann gerne einmal beim Dresdner Philatelistentreff vorbeischauen.

Jedes Jahr im März führen wir unsere Jahreshauptversammlung durch. Den Jahresbericht unseres Vorsitzenden für das Vorjahr können Sie hier nachlesen. "Coronabedingt" mussten wir unsere für März geplante Hauptversammlung verschieben. Wir werden die Hauptversammlung nunmehr am 6. Oktober 2020 durchführen.

Unsere Vereinswanderung im Mai letzten Jahres führte uns nach Oberloschwitz. Einen Bericht mit vielen Bildern und passenden Belegen dazu gibt es im Rückblick. Die für den Mai diesen Jahres geplante Vereinswanderung in Schönfelder Hochland findet jetzt am 8. September 2020 statt. Nähere Informationen dazu finden Sie hier.

In einer neuen Rubrik stellen wir ausgewählte Publikationen unserer Mitglieder in den Printmedien vor. Darin enthalten ist ein Artikel zu 500 Jahre Annaberger Kät und dazu passend ein Artikel zum Rechenmeister Adam Riese.

Mit freundlicher Genehmigung der Autoren können wir Ihnen auch einige ausgewählte philatelistische Videos zeigen.

Philatelistische Beiträge mit Bezug zu unserer Heimatstadt Dresden finden Sie unter dem Thema Dresden-Philatelie. Diesen Punkt wollen wir zukünftig systematisch ausbauen. Neu eingestellt wurde der 5. Teil zu den Dresdner Elbbrücken mit der Flügelwegbrücke sowie die ersten zwei Teile zur neuen Serie Dresdner Museen mit dem Deutschen Hygiene-Museum und dem Verkehrsmuseum Dresden.

Jeden Monat küren wir eine philatelistische Webseite zur Homepage des Monats.

Für Fragen, Hinweise und Anregungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an die folgende Adresse eine Email: ipv1877dresden@t-online.de

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten... Zuvor lohnt sich aber noch ein Blick auf unseren:


Beleg des Monats

(vorgestellt von Thomas Wünsche, IPV)

Auf den ersten Blick eigentlich nichts Besonderes. Eine Drucksache portogerecht frankiert mit einer 3 Pf-Marke der Hindenburg-Dauerserie entwertet mit einem Maschinenwerbestempel. Aber was sind das für komische Wellenlinien über der Marke und was bedeutet die Nummer „677“ am oberen Markenrand?



portogerechte Drucksache mit Vorausentwertung durch einen Freimarkenstempler der Firma T&N

Der Brief ist ein Beleg aus den Anfängen der Postautomation. Ein Herr Erich Komusin hatte Anfang der 30er Jahre die Idee eines Freimarkenstemplers entwickelt. Seine eigene Firma KOMUSINA war wegen Patentstreitigkeiten mit der Firma FRANKOTYP in Konkurs gegangen. Deshalb trat er mit seiner Idee an die Firma Telefonbau und Normalzeit AG heran. Der gemeinsam entwickelte Freimarkenstempler verklebte Rollenmarken auf Sendungen und entwertete diese mit einem Wellenmuster in schwarzer Stempelfarbe. Gleichzeitig wurden neben dem Entwertungsstempel ein Tagesstempel und ein Werbeeinsatz abgeschlagen, ähnlich den heute bekannten Absenderfreistempeln. Neben den Wellenlinien hat der Entwertungsstempel weiter charakteristische Merkmale.



Die Zahl am oberen Rand ist die Registrierungsnummer des eingesetzten Gerätes (1). Im Zentrum befindet sich ein kleiner Ring (2). Die vier Punkte um diesen Ring stammen von den Nadeln, mit denen die zum Frankieren genutzten Marken im Gerät transportiert wurden (3). Da der Ring in der Mitte bei den vorwiegend verwendeten Hindenburg-Rollenmarken immer unterhalb des linken Ohres sitzt, wird diese Art der Freimachung mit gleichzeitiger Vorausentwertung in der Literatur als „Hindenburg mit Ohrring“ bezeichnet.

Weitere interessante Informationen mit vielen Abbildungen zu den Freimarkenstemplern der Fima T&N erhält man auf der privaten Homepage "Deutsche Postautomation".

Hier zeigen wir einen weiteren schönen Probeabschlag eines T&N-Maschinenstempels.  


Weitere interessante Belege der Vormonate findet Ihr nachfolgend per Klick: