Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

 



Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

Einen Überblick  über alle Veranstaltungen finden Sie unter Termine. Zuletzt haben wir die Termine für das 1. Halbjahr 2020 eingestellt. Den kompletten Terminplan gibt es auch zum Ausducken als Download.

Die Details zu den Vorträgen, zu aktuellen Veranstaltungen und Beiträgen finden Sie unter dem Punkt "TERMINE".

Wer Lust auf eine völlig ungezwungene Fachsimpelei unter Dresdner Philatelisten hat, der kann gerne einmal beim Dresdner Philatelistentreff vorbeischauen.

Jedes Jahr im März führen wir unsere Jahreshauptversammlung durch. Den Jahresbericht unseres Vorsitzenden für das Vorjahr können Sie hier nachlesen. Die fristgerechte Einladung für nächstes Jahr steht bereits Online und kann herunter geladen werden.

Unsere Vereinswanderung im Mai führte uns diesmal nach Oberloschwitz. Einen Bericht mit vielen Bildern und passenden Belegen dazu gibt es im Rückblick.

Im September besuchten einige Mitglieder unseres Vereins die Sammlermesse "SBERATEL 2019" in Prag. Was es dort zu sehen und zu erleben gab ist hier zu erfahren.

In einer neuen Rubrik stellen wir ausgewählte Publikationen unserer Mitglieder in den Printmedien vor. Neu darin enthalten ist ein Artikel zu 500 Jahre Annaberger Kät und dazu passend ein Artikel zum Rechenmeister Adam Riese.

Mit freundlicher Genehmigung der Autoren zeigen wir Ihnen einige ausgewählte philatelistische Videos.

Philatelistische Beiträge mit Bezug zu unserer Heimatstadt Dresden finden Sie unter dem Thema Dresden-Philatelie. Diesen Punkt wollen wir zukünftig systematisch ausbauen. Neu eingestellt wurde der 3. Teil zu den Dresdner Elbbrücken mit der Marienbrücke.

Jeden Monat küren wir eine philatelistische Webseite zur Homepage des Monats.

Für Fragen, Hinweise und Anregungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an die folgende Adresse eine Email: ipv1877dresden@t-online.de

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten... Zuvor lohnt sich aber noch ein Blick auf unseren:


Beleg des Monats

(vorgestellt von Thomas Wünsche, IPV)

Diesmal geht es um einen Luftpostbrief vom 6. November 1925 an einen Augenarzt in Magdeburg. Allerdings ging der Absender bereits davon aus, dass sich der Empfänger schon nicht mehr in Magdeburg sondern in Zoppot, das damals zur Freien Stadt Danzig gehörte, befinden könnte (Vermerk auf dem Brief links unten: "wenn verreist bitte nachsenden nach Zoppot, Schulstr. 11a, Freie Stadt Danzig"). Tatsächlich wurde der in Magdeburg ("hauptpostlagernde") Brief dann auch nicht abgeholt und deshalb weiter nach Zoppot geschickt, wo er seinen Empfänger anscheinend auch erreichte.



Die Beförderung von Dresden nach Magdeburg erfolgte auf der am 10. August 1925 eröffneten ersten deutschen Wasserfluglinie Dresden-Altona. Geflogen wurde mit zwei Wasserflugzeugen vom Typ Junkers F 13, dem weltweit ersten Ganzmetallflugzeug. Auf der vierstündigen Flugreise mit Zwischenstopp in Magdeburg wurden maximal 4 Passagiere, leichtverderbliche Waren (z. B. Seefisch) und natürlich Post befördert. Der Start der Wasserflugzeuge erfolgte am Johannstädter Elbufer in Höhe der ehemaligen Gaststätte "Johannstädter" in der auch der Ticketschalter untergebracht war.
Nachdem durch die Eröffnung der Landfluglinie Dresden-Hamburg Anfang 1926 eine starke Konkurenz entstanden war, wurde die Wasserfluglinie nach nur 134 Flügen im Sommer des gleichen Jahres wegen Unrentabilität eingestellt.

Doch zurück zu unserem Brief. Da dieser Brief auf dem für die Luftpost zuständigen Postamt 25 in der Dresdner Neustadt zwischen 7 und 8 Uhr abgestempelt wurde, kann man davon ausgehen, dass er mit der um 9.30 Uhr startenden Maschine nach Magdeburg flog und dort gegen 11.30 Uhr ankam (Hinweisstempel auf der Rückseite: "Mit Luftpost befördert Magdeburg I.). Nach Ablauf der Aufbewahrungsfrist von 14 Tagen (postlagernd!) ging die Reise (sicherlich auf dem Landweg) weiter nach Berlin, wo der Brief am Nachmittag des 21. November 1925 eintraf. Wie und wann der Brief nach Zoppot gelangte lässt sich nicht nachvollziehen, da für diesen Streckenabschnitt leider keine Stempel auf dem Brief zu finden sind.



Sicher ist dieser Brief philatelistisch beeinflusst (vom selben Absender liegen mir noch ähnliche Luftpostbriefe vor). Vielleicht war darin sogar verfügt, dass er an den Absender zurück gehen sollte (darauf könnte der Hinweis auf der Rückseite: "Hier aufschneiden!" hindeuten). Auf jeden Fall aber ein Stück Papier, dass vor knapp einhundert Jahren einiges erlebt hat...


Weitere interessante Belege der Vormonate findet Ihr nachfolgend per Klick: