Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


 


 


Herzlich Willkommen auf unserer Homepage

Die sinkenden Inzidenzzahlen ermöglichen uns auch wieder einen Neustart. Weitere Informationen dazu unter Aktuelles bzw. Termine. 



Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einen kleinen Einblick in unsere Arbeit geben.

Philatelie ist nicht nur ein schönes sondern auch ein sehr vielseitiges Hobby. Unsere Mitglieder erzählen, wie sie zum Sammeln gekommen sind, zeigen ihre Lieblingsstücke und schreiben, wie sie sich die Zukunft der Philatelie vorstellen.

In Krisenzeiten muss man manchmal einfach etwas improvisieren. Da in Folge der Corona-Krise keine Veranstaltungen stattfinden können, haben wir uns entschlossen, den ausgefallenen 5-Minuten-Vortrag von Jürgen Reichert für die Allgemeinheit zugänglich auf unsere Homepage zu stellen. Zuletzt ergänzt mit der ältesten Darstellung einer Stadtansicht auf Briefmarken von 1850.

Für lange feuchtkalte Tage oder als Zeitvertreib für zwischendurch empfehlen wir den Smartphone-Nutzern aller Altersklassen die lehrreiche App "World of Stamps".

Einen kompletten Überblick  über alle Veranstaltungen sowie die Details zu Vorträgen, aktuellen Veranstaltungen und Beiträgen finden Sie unter Termine.

Wer Lust auf eine völlig ungezwungene Fachsimpelei unter Dresdner Philatelisten hat, der kann gerne einmal beim Dresdner Philatelistentreff vorbeischauen.

Jedes Jahr führen wir eine Jahreshauptversammlung durch. Die Einladung für die Hauptversammlung 2021 wurde bereits veröffentlicht. Den Jahresbericht unseres Vorsitzenden für das Jahr 2020 können Sie hier nachlesen.

Unsere Vereinswanderung im vergangenen Jahr führte uns ins Weißig-Schönfelder Hochland. Einen Bericht mit Bildern gibt es im Rückblick.

In einer weiteren Rubrik stellen wir ausgewählte Publikationen unserer Mitglieder in den Printmedien vor. Neu darin enthalten sind der Teil 8 der Hindenburgfrankaturen und ein Artikel zum 500. Geburtstag der Bergstadt Marienberg.

Mit freundlicher Genehmigung der Autoren können wir Ihnen auch einige ausgewählte philatelistische Videos zeigen.

Philatelistische Beiträge mit Bezug zu unserer Heimatstadt Dresden finden Sie unter dem Thema Dresden-Philatelie. Diesen Punkt wollen wir zukünftig systematisch ausbauen. Neu eingestellt wurde der 7. Teil zu den Dresdner Elbbrücken mit der Autobahnbrücke sowie der dritte Teil zur neuen Serie Dresdner Museen mit dem Museum für Sächsische Volkskunst. Ein weiterer neuer Beitrag widmet sich dem 140. Geburtstag von Felix Graf von Luckner - dem Piraten aus Dresden.

Jeden Monat küren wir eine philatelistische Webseite zur Homepage des Monats.

Für Fragen, Hinweise und Anregungen nutzen Sie bitte unser Kontaktformular oder schreiben Sie uns an die folgende Adresse eine Email: ipv1877dresden@t-online.de

Und nun wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Stöbern auf unseren Seiten... Zuvor lohnt sich aber noch ein Blick auf unseren:


Beleg des Monats

(vorgestellt von Arndt Göbel, IPV)

Den abgebildeten Umschlag konnte ich bei einem Trödelmarkt-Besuch erwerben. Als Porto verklebt wurde auf dieser Drucksache eine 3-Pf-Marke Germania Friedensdruck, keine seltene Frankatur. Jedoch der Maschinenstempel ist so nicht gerade häufig. Bickerdike-Stempelmaschinen des Herstellers „The Canadian Postal Supply Company“ waren zu Anfang des 20. Jahrhunderts auch in Europa weit verbreitet, in Deutschland standen nach /1/ über 40 dieser Geräte; Stempel solcher Maschinen sind aber zum Beispiel auch aus England, Frankreich, Italien oder auch Südafrika bekannt. Dabei stechen besonders die wohl den meisten Philatelisten bekannten Flaggenstempel hervor. Das Besondere am gezeigten Beleg ist die sehr späte Verwendung, denn die meisten der Stempelmaschinen waren zu diesem Zeitpunkt bereits wegen Verschleiß ausgesondert worden. In der mir zugänglichen, vermutlich nicht aktuellen, aber 180 Seiten starken Abhandlung ist der Stempel von Aachen nur für den Zeitraum 24.12.1906 bis 23.02.1911 gelistet; die Bezeichnung „1B2“ besagt, dass nur ein Stempelkopf in Aachen verwendet wurde, welcher zweistufig beschädigt war: Erst fehlte ein Stegsegment links oben, dann beide obere Stegsegmente.



Abbildung 1: Bickerdike-Maschinenstempel Typ 1B2, Aachen 18.4.1921

/1/ W. Kohlhaas / I. Riese: Bickerdike-Briefstempelmaschinen (INFLA Bücherei 41), Poststempelgilde e. V., Soest 1997


Weitere interessante Belege der Vormonate findet Ihr nachfolgend per Klick: