Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


Auf Grundlage der aktuellen  Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, möchten wir Sie über die weitere Organisation der IPV-Vereinstreffen ab dem 18. Januar 2022 in Kenntnis setzen.

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Sammlerfreundinnen und Sammlerfreunde, verehrte Gäste,

die aktuelle Situation hat sich zunächst so weit entspannt, so dass wir unsere Vereinstreffen unter der Beachtung der strengen Hygieneauflagen ab Dienstag, den 18.01.2022 wieder durchführen können.

Wir starten mit dem 2G plus Hygienekonzept

Da unsere Treffen in Innenräumen mit einer höheren Besucherzahl aus verschiedenen Haushalten stattfinden, sind weiterhin strenge Verhaltensregeln zwingend notwendig.

Für Geimpfte und genesene Personen ist zu den Nachweisen (Impfausweis oder Genesenenzertifikat) ein tagesaktueller Coronatest zwingend erforderlich, d.h. der Zugang bzw. die Inanspruchnahme der entsprechenden Angebote bleibt damit momentan auf genesene und geimpfte Personen beschränkt, jedoch müssen diese zusätzlich einen tagesaktuellen negativen Test nachweisen können.

Von der Testpflicht ausgenommen sind u.a.:

  • geboosterte Personen (Personen, die bereits die 3. Impfung gegen das Coronavirus erhalten haben),
  • Personen, für die keine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission vorliegt,
  • Personen, die über einen vollständigen Impfschutz verfügen und zusätzlich einen Genesenennachweis vorweisen können sowie
  • vollständig Geimpfte, deren letzte Einzelimpfung mindestens 14 Tage und maximal drei Monate zurückliegt.

Die Eintragung in eine Besucherliste (mit Telefonkontakt) ist zwingend erforderlich. Bei IPV-Mitgliedern liegen uns diese Daten auf Grund der Mitgliederlisten vor.

Es besteht eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung (FFP2- oder medizinische Maske).

Der IPV, als Organisator der Veranstaltung, ist zur Kontrolle der erforderlichen Nachweise oder alternativ eines fälschungssicheren, personengebundenen, nicht übertragbaren und nur an dem Tag der Prüfung gültigen Zutrittsberechtigungs-kennzeichen verpflichtet.

Anschließend ist für diesen Personenkreis eine uneingeschränkte Teilnahme an der Veranstaltung möglich. Dieses Konzept gilt gleichermaßen für Vereinsmitglieder und Gäste.

Ansonsten gelten die allg. Empfehlungen für Hygiene, Sauberkeit und Ordnung. Menschen mit COVID-19-Symptomen erhalten keinen Eintritt! Die Desinfektion der Tische, Stühle etc. erfolgt nach der Veranstaltung.

Den aktuell gültigen Veranstaltungsplan finden Sie hier

!!! Der am 18.01.2022 geplante Vortrag entfällt !!!

Noch eine Bitte in eigener Sache:

Auf Grund der Komplexität der Schutzmaßnahmen und der sich oft kurzfristig ändernden Bedingung können wir unsere Vereinsveranstaltungen leider nicht mehr langfristig planen. Bitte informieren Sie sich deshalb selbst vor dem Beginn einer IPV Veranstaltung, ob diese auch unter den bekannten Bedingungen stattfinden kann oder ob sich erneut Veränderungen ergeben. Nutzen Sie für Ihre Information in erster Linie die IPV Homepage, die Bekanntmachungen in den Newslettern oder kontaktieren Sie den Vereinsvorstand, sowie Sammlerfreunde im Verein. Wir danken für Ihr Verständnis.

Per Telefon können Sie unsere Vorstandsmitglieder bei entsprechenden Anfragen unkompliziert erreichen, gern beantworten wir Ihre Fragen:

Schneider, Michael  (I. Vorsitzender des IPV)   0351 4137338 (auch mit AB-Box)

Patzelt, Gerhard     (II. Vorsitzender des IPV)   0351 2752569

Ihnen alle guten Wünsche, mit freundlichen Grüßen,

Ihr IPV Vorstand i.V. Michael Schneider (I. Vorsitzender)



Streiflichter vom Besuch einer Briefmarkenweltausstellung – die NOTOS 2021 in Athen

Anlässlich der 160. Wiederkehr der Erstausgabe eines griechischen Postwertzeichens lud der dortige Philatelistenverband Mitte November in das Zappeion-Ausstellungszentrum nach Athen ein. Zwei „jugendliche“ Mitglieder des IPV 1877 hatten sich diesen Ausstellungstermin rechtzeitig vorgemerkt, und in einer coronagebremsten Phase etwa ein halbes Jahr vor Ausstellungsbeginn vergleichsweise günstige Flüge von Berlin nach Athen gesichert. Nachdem die Reiseleitung in den bewährten Händen des Sammlerfreundes Wünsche auch noch ein zentral gelegenes Hotel zu überschaubaren Kosten aufgetan hatte, war in der neuerlichen pandemischen Ausnahmesituation nur noch hinreichend Mut gefordert, das Abenteuer am Buß- und Bettag 2021 auch wirklich zu wagen … weiterlesen

 


Ausgabe zum Tag der Briefmarke 2021

Ein Beitrag von Dr. jur. Axel Eska, IPV 1877 Dresden e.V.

Kürzlich war anlässlich der Markenausgabe zum Tag der Briefmarke am 2.9.2021 der berühmte Bordeaux-Brief mit beiden Mauritius-Marken, also dem Motiv der Markenausgabe selbst,Thema in einem Newsletter des Vereins. Auch der hier gezeigte Brief vom 2.9.2021 ab „Königstein“ geht an

„Messieurs Ducan et Lurgnie /Bordeaux“,

nur musste dem Zeitgeist folgend, dem erhöhten Postaufkommen und der Zustellbestimmungen eine PLZ für Bordeaux ermittelt und eine Straße als Postanschrift erfunden werden, Voila!



Brief von Königstein an "Messieurs Ducan et Lurgnie /Bordeaux“



Vorder- und Rückseite einer Faksimile des berühmten Bordeaux-Briefes an den Weinhändler "Messieurs Ducan et Lurgnie" - einziger Brief mit je einer blauen und roten Mauritius



Die französische Post konnte ihn natürlich trotz „jeden Aufwands“ nicht zustellen und brachte rechts unten den Aufkleber an „Empfänger/Adresse unbekannt.“

Nun haben wir auch einen Bordeaux-Brief und einen ganz besonderen,

- Er ist ein FDC mit der Marke zum Tag der Briefmarke; ob es aus 01824 Königstein noch einen anderen FDC zu dieser Ausgabe gibt?

- Er ist eine seltene MeF der Ausgabe und

- zudem aufgrund des Empfängers und der Retounierung wohl ein Einzelstück!

Der Autor hat mehr als einen Monat ungeduldig auf die Heimkehr dieses Belegs gewartet, ihn schon fast abgeschrieben und dann doch noch einen Nachforschungsauftrag ausgelöst und dann …lag er doch im Briefkasten und hat große Freude ausgelöst; für Nicht-Philatelisten kaum vorstellbar oder vielleicht vergleichbar mit dem Erhalt einer Lotto-Gewinn-Mitteilung.

Übrigens: Der Autor hat zwei identische Briefe abgesandt, in der Hoffnung, dass einer sein Ziel erreicht…genauso wie es der Händler aus Port Louis/Mauritius im Oktober 1847 auch getan hat…

Weiterhin viel Spaß an unserem tollen Hobby wünscht

Axel Eska