Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


Aktuelle Änderungen auf Grund der

Corona-Pandemie

Auf Grund der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie, fallen alle Veranstaltungen bis auf weiteres aus.



Liebe Sammlerfreundinnen und Sammlerfreunde,

ich hätte es mir sehr gewünscht, dass meine heutige Information nicht notwendig wäre und wir uns zu den aktuellen philatelistischen Themen zu einem Vereinstreffen persönlich austauschen könnten. Aber die Coronasituation beeinträchtigt unser Vereinsleben auch weiterhin fundamental. Unser persönliches Treffen zu den Vereinsnachmittagen ist immer noch nicht möglich. Auf Entscheidungen, die uns in dieser Situation helfen könnten, werden wir weiterhin mit Geduld warten müssen. Wir gehen aber davon aus, dass zunächst unsere Probleme bis Ostern bleiben werden – für die Zeit danach werden wir wieder neu entscheiden dürfen/müssen. In den letzten Tagen haben sich die IPV-Vorstandsmitgliedern zu den derzeitigen Problemen in einer kleinen Telefonkonferenz abstimmen können. Das wir die Mitgliederversammlung am 16.03.2021 nicht durchführen können, war für alle unstrittig, wir sehen zurzeit keine Möglichkeit, diese Veranstaltung in der derzeitigen Situation zu organisieren. Es ging uns vielmehr um die Frage, in welchem Monat 2021 scheint die Wahrscheinlichkeit hoch, dass wir die HV überhaupt durchführen können. Inzwischen haben wir uns auf den 21.09.2021 festgelegt.

Internationaler Philatelisten-Verein 1877 Dresden e.V.

Gefährdung und persönlicher Schutz:

Prinzipiell kann sich auch jeder von uns mit dem Virus infizieren, leider gehört ein großer Teil unserer IPV-Mitglieder weiterhin zu der besonders gefährdeten Risikogruppe.

Auch zukünftige Veranstaltungen werden aktuell nur unter Beachtung grundlegender Hygieneregeln entsprechend des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) durchführbar sein:  

  • Die Veranstaltungen dürfen insgesamt max. 50 Personen besuchen

  • Die Eintragung in eine Besucherliste (mit Telefon- und Emailkontakt) ist zwingend

  • Der Mindestabstand zwischen den Sammlerfreunden muss mindestens 1,50 m betragen

  • Wenn möglich, soll die Tischnutzung mit nur 2 Sammlern erfolgen

  • Die Verwendung von Mund-Nasen-Schutz ist zwingend notwendig

  • Ansonsten gelten die allg. Empfehlungen für Hygiene, Sauberkeit und Ordnung

  • Menschen mit COVID-19-Symptomen erhalten keinen Eintritt

  • Die Desinfektion der Tische, Stühle etc. erfolgt nach der Veranstaltung

Den neuen Veranstaltungsplan finden Sie unter Termine.

Alle ausgefallenen Veranstaltungen und Vorträge werden nachgeholt.

Sollten Sie noch Fragen haben können Sie unsere Vorstandsmitglieder auch unkompliziert per Telefon erreichen, gern beantworten wir Ihre Fragen:

Schneider, Michael   (I. Vorsitzender des IPV)    0176 97609087 (auch mit AB-Box)

Patzelt, Gerhard      (II. Vorsitzender des IPV)    0351 2752569

Bitte passen Sie weiterhin gut auf sich und Ihre Familien auf und bleiben Sie gesund!



Mein kurzer Beitrag soll mit zwei Vorurteilen aufräumen, die unter Sammlern grassieren: Belege sammeln ist schwierig und teuer / Bund sammeln ist langweilig.

Am 3.12.2020 erschien der 80 Cent-Wert Biene Maja, eine Marke im ansprechendem Design, das geeignet ist, Jüngere für das Sammeln von Briefmarken zu interessieren. Ich erinnerte mich, dass ich über eine Sonderganzsache Bund verfügte, ein sogenannter Plusbrief Individuell, der zu dem bis Ende 2012 gültigen Porto von 55 Cent auch das Motiv der Biene Maja aufwies. Da kam mir der Gedanke, diesen mit der neuen Ausgabe zu kombinieren. Auf Portorichtigkeit kam es mir nicht an, aber auf den Ersttag und auf den Nachweis der Beförderung, der mit dem Strichcode auf der Briefvorderseite gegeben ist. So erschien ich am 3.12.2020 im Postamt der Stadt Freital, frankierte mit einem Eckrandstück (!) den Plusbrief auf, bat um Abstempelung in der Postfiliale, "zentrisch" bitte schön, die Postagenturangestellte lächelte nachsichtig und ich freute mich am Folgetag diebisch über das Unikat, das in meinem Briefkasten angelangt war:



In Kombination mit diesen Plusbrief Individuell mit gleichem Markenmotiv gibt es wohl deutschlandweit keinen weiteren Ersttagsbrief des 80 Cent-Wertes, zumal echt gelaufen und mit Ortsstempel entwertet statt der jetzt üblichen Tintenstrahlentwertung!

Sammeln macht Freude, Teilen um so mehr: Ein Ersttagsbrief der 80 Cent-Marke auf dem Plusbrief mit Willi (Biene Majas Freund) ging als Geburtstagsgruß an  meine Tochter (Auch ein nachsichtiges Lächeln ob meiner Bemühungen, sie vom Sammeln zu begeistern) und einer mit dem Plusbrief Flip der Grashüpfer (auch ein Freund der Biene) an Frau Kauffmann von den Jungen Briefmarkenfreunden Pretzier. Diese Sammlerin betreut gerade trotz Corona engagiert ein Ausstellungsobjekt zum Thema Bienen auf Briefmarken, was ich kürzlich in der PHILATELIE nachlas. Aus Pretzier kamen jetzt Dankesgrüße und ich freue mich darüber, dass der Beleg andere erfreut und vielleicht sogar in einem Ausstellungsobjekt junger Sammler Aufnahme findet.

Man muss also nicht Auktionskataloge wälzen und tief ins Portemonnaie greifen, man muss nicht traurig sein, nicht bei den Haub-Auktionen in Wiesbaden mitbieten zu können. Nein, mit etwas Aufmerksamkeit und Innovationsgeist kann man sich und andere mit selbst geschaffenen Raritäten erfreuen!

Dr. jur. Axel Eska, IPV 1877 Dresden e.V.