Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands


 


Aktuelle Änderungen auf Grund der

Corona-Pandemie

Auf Grundlage der aktuellen Informationen des BDPh und der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie, möchten wir Sie über die Organisation der IPV Vereinstreffen ab dem 01.09.2020 in Kenntnis setzen.

Liebe Sammlerfreundinnen und Sammlerfreunde,

die aktuelle Situation für das gesellschaftliche Leben hat sich entspannt, so dass wir auch wieder unsere Vereinstreffen unter der Beachtung bestimmter Hygieneauflagen ab dem 01.09.2020 organisieren können.  

Gefährdung und persönlicher Schutz:

Prinzipiell kann sich auch jeder von uns mit dem Virus infizieren, leider gehört ein großer Teil unserer IPV-Mitglieder weiterhin zu der besonders gefährdeten Risikogruppe.

Aber unter Beachtung grundlegender Hygieneregeln entsprechend des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) sind Vereinsveranstaltungen wieder möglich:  

Wir starten zum 01.09.2020, 16:00 mit folgendem Hygienekonzept:

  • Die Veranstaltungen dürfen insgesamt max. 50 Personen besuchen

  • Die Eintragung in eine Besucherliste (mit Telefonkontakt) ist zwingend

  • Der Mindestabstand zwischen den Sammlerfreunden sollte ca. 1,50 m betragen

  • Wenn möglich, sollte die Tischnutzung mit nur 2 Sammlern erfolgen

  • Die Verwendung von Mund-Nasen-Schutz wird empfohlen

  • Ansonsten gelten die allg. Empfehlungen für Hygiene, Sauberkeit und Ordnung

  • Menschen mit COVID-19-Symptomen erhalten keinen Eintritt

  • Die Desinfektion der Tische, Stühle etc. erfolgt nach der Veranstaltung

Den neuen Veranstaltungsplan finden Sie unter Termine.


Alle ausgefallenen Veranstaltungen und Vorträge werden im II. Halbjahr kpl. nachgeholt. Auch die die Mitgliederversammlung (HV) werden wir im Oktober 2020 durchführen.

Sollten Sie noch Fragen haben können Sie unsere Vorstandsmitglieder auch unkompliziert per Telefon erreichen, gern beantworten wir Ihre Fragen:

Schneider, Michael   (I. Vorsitzender des IPV)    0176 97609087 (auch mit AB-Box)

Patzelt, Gerhard      (II. Vorsitzender des IPV)    0351 2752569

Bitte passen Sie weiterhin gut auf sich und Ihre Familien auf und bleiben Sie gesund!

Wir wünschen Ihnen von Herzen alles Gute und freuen uns auf den IPV Neustart im September 2020.



"phila"-Toscana´20

Es gibt sie tatsächlich noch - echte Briefmarkenausstellungen mit Exponaten, die man im Stehen betrachten kann, mit Briefmarkenhändlern deren Kisten zum Wühlen einladen und mit Sonderpostämtern bei denen man zuschauen kann wie die Sonderstempel auf den Briefen und Karten an die daheimgebliebenen Bekannten abgeschlagen werden...



Blick in den Ausstellungssaal (Foto TW)

Während in Deutschland fast alle Ausstellungen abgesagt wurden fand vom 28.-30. August 2020 im österreichischen Gmunden die "phila"-Toscana`20 statt. Die Ausstellung wurde unter Einhaltung der durch die Corona-Pandemie notwendigen Schutzmaßnahmen vom sehr engagierten Briefmarken- und Münzsammlerverein Gmunden organisiert und im Toscana-Congress durchgeführt.



Eingang zur Ausstellung mit Sicherheitshinweisen und Besucherregistrierung (Foto TW)

Gezeigt wurden mehr als 70 Exponate in allen drei Rängen, darunter auch (mindestens?!) zwei Exponate von sächsischen Ausstellern (Peter Girlich und Bernd Arnold). Bei den 30 Händlern konnte man auf die Jagd nach neuen Stücken für die eigene Sammlung gehen. Die Österreichische Post AG präsentierte an den drei Tagen zwei Neuerscheinungen und brachte insgesamt sechs Sonderstempel zum Einsatz.



Sonderpostamt der Österreichischen (Foto TW)



portogerechte Mischfrankatur mit Ersttagsstempel historische Postwagen - Block Feldpost

Die Deutsche und die Liechtensteinische Post waren ebenfalls mit Sonderpostämtern und Sonderstempeln vertreten. Händler und Ausstellung waren an allen Tagen gut besucht. Ein großes Dankeschön an den BMSV Gmunden für den Mut die Ausstellung in diesen schwierigen und unsicheren Zeiten durchzuführen (als kleines Dankeschön haben wir die Webseite dieses Vereins zur Homepage des Monats September gekürt).

Gmunden liegt inmitten des Salzkammerguts malerisch am Nordufer des 12 Kilometer langen und drei Kilometer breiten Traunsee, dem mit 191 Metern tiefsten See Östterreichs.



Blick von Ebensee auf den Traunsee (Foto TW)

Direkt neben dem Ausstellungsort befindet sich die (für den Park auf der Halbinsel namensgebende) Villa Toscana, die zwischen 1870 und 1877 errichtet wurde und der Großherzogin  der Toskana, Maria Antonie von Neapel-Sizilien, als Wohnsitz diente. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Seeschloss Ort, das bereits 909 erstmals urkundlich erwähnt wurde.



"Seebrücke" zum Schloss Ort (Foto TW)

 


eingeschriebene Bildpostkarte mit dem Schloss Ort und Sonderstempel Raddampfer "Gisela"


Auf dem Traunsee fährt seit 1871 der Raddampfer "Gisela" (Abbildung links). Und der hat im weiteren Sinne etwas mit der Sächsischen Dampfschifffahrt zu tun, denn dieser Dampfer wurde nach Plänen von Joseph John Ruston hergestellt. Selbiger hatte bereits 1841 den Dampfer "Bohemia" gebaut und sich mit der Sächsischen Dampfschifffahrt einen ruinösen Konkurrenzkampf auf der Oberelbe geliefert. Nach dem Bau der Eisenbahn entlang der Elbe verkaufte er seine drei Schiffe an die Sächsische Dampfschifffahrt (seitdem Sächsich-Böhmische Dampfschifffahrt) und erwarb eine Konzession für die Traunseeschifffahrt.




portogerechte Mischfrankatur mit Sonderstempel "Die WIPA zu Gast in Gmunden"



Leuchtturm Schleimünde

Am 2. Juli 2020 erschien eine weitere Briefmarke in der seit 2004 herausgegebenen Serie „Deutsche Leuchttürme“.  Der Wert zu 60 Cent zeigt den Leuchtturm Schleimünde. Der Name kennzeichnet treffend seinen Standort, denn der Leuchtturm steht an der Mündung der Schlei in die Ostsee. Der 14,3 Meter hohe aus gelben Ziegeln hergestellte Turm wurde 1871 fertiggestellt. (Abb. rechts Ersttagsstempel Berlin)


Auf der Briefmarke ist die Silhouette des Leuchtturms abgebildet. Dahinter befinden sich mehrere, scheinbar bedeutungslose, bunte Kreise. Das gleiche Farbmuster findet sich auch noch als eine Art Strichcode auf den Rändern des Zehnerbogens – sehr rätselhaft.


Ein Blick auf die Homepage des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamtes Lübeck bringt Licht ins Dunkel. Die bunten Kreise symbolisieren einen ungewöhnlichen Rekord. Leuchttürme, die ja als Orientierungspunkte für die Seefahrt dienen, sind eher für ein gleichbleibendes Äußeres bekannt. Der Leuchtturm Schleimünde hat aber im Laufe der Zeit acht Mal sein „Kleid“ gewechselt. (Abb. links Sonderstempel Schleswig)


Neben den beiden obligatorischen Ersttagsstempeln Bonn und Berlin wurde ein weiterer Sonderstempel anlässlich der Philatelie-Reise 2020 in Schleswig geführt.



Zehnerbogen Leuchtturm Schleimünde