Ältester Briefmarkensammlerverein Deutschlands

Vereinswanderung 2019

Vom Körnerplatz nach Oberloschwitz

Wie jedes Jahr im Mai, laden auch wir auch 2019 zu einer interessanten Wanderung für alle Sammlerfreunde des IPV ein. Auch die Ehepartner und Freunde des IPV sind wie immer herzlich eingeladen.

Wir treffen uns am Dienstag, den 14.05.2019, um 16:00 Uhr am Ortsamt Loschwitz, → Körnerplatz.

 


Von dort aus, unternehmen wir einen kurzen Abstecher zum Ludwig Richter Gedenkstein im Leonhardimuseum.

Eduard Leonhardi war ein deutscher Landschaftsmaler. Sein Vater, August Leonhardi, betrieb unweit des heutigen Museums in der ehemaligen Vettermühle (auf der Grundstraße 60/62) eine Tintenfabrik.



Nach dem Tod seines Vaters führte Eduard die Firma weiter. Später gelangte das Unternehmen in den Besitz von Herrn Günter Wagner, dem Inhaber der Schreibwarenfirma "Pelikan". Nach der Enteignung des Betriebes 1946 firmierte das Unternehmen in der DDR unter dem Namen "Barock" und stellte Schreibwaren her.

 

 

Weiter wandern wir gemütlich von der Grundstraße kommend, den oberen Ziegengrundweg hinan, um Oberloschwitz mit seinen zahlreichen Sehenswürdigkeiten zu erreichen. In gewohnter Weise führt uns Reiner Bruchholz durch diesen interessanten Stadtbereich. Ziel ist das Gebäude der Schwebebahn, wo man einen herrlichem Blick auf Dresden hat.

 

 

Wer noch nicht müde ist kann den steilen Abstieg bis zum Körnerplatz nehmen. Es besteht aber natürlich auch die Möglichkeit  mit der 1901 in Betrieb genommenen Schwebebahn wieder herunter zum Körnerplatz zu fahren.

 

Gemeinsames Ausklangsziel ist das Restaurant „Körnergarten” in dem ausreichend Plätze reserviert sind. Das philatelistische Fachsimpeln ist auch an diesem Tag erwünscht, wobei Lupe und Pinzette an diesem Tag ausnahmsweise zu Hause bleiben dürfen.
Jeder Teilnehmer (IPV Mitglied) erhält gratis eine Marke „Individuell” zum Thema unserer Wanderung. Ein Schmuckumschlag wird passend zum Motiv zur Verfügung gestellt.

 






Verbandstag des Philatelisten-Verbandes Berlin-Brandenburg e.V. am 16. März 2019

Philatelisten zwischen Ostsee und Erzgebirge trafen sich in Königs Wusterhausen - ein Beitrag von Michael Böhme, IPV


Zum ersten Verbandstag des nun aus vier ehemaligen Landesverbänden bestehenden größerem und neuem Landesverbandes wurde die mit Spannung erwartete Abstimmung über den endgültigen NAMEN des Landesverbandes vorgenommen. Es standen drei Namen zur Auswahl: "Heinrich von Stephan", "Philatelie zwischen Ostsee und Erzgebirge" sowie "Nordost". Am Ende entschied sich die Mehrheit für NORDOST. Da es z.B. auch einen Landesverband SÜDWEST gibt, können wir sicher mit diesem Namen leben.



Der Bericht des Vorstandes enthielt auch Aktivitäten der 2017 beigetretenen Landesverbände, also auch aus SACHSEN. Beispielsweise wurde der "TAG DER BRIEFMARKE" 2018 feierlich in Leipzig begangen.

Seit zwei Jahren erhalten wir die Verbandsnachrichten in neuer Form. Die zweimal im Jahr erscheinenden Hefte enthalten Informationen und Fachbeiträge, die Philatelisten, Postgeschichtler und Ansichtskartensammler zwischen Ostsee und Erzgebirge interessieren könnten. Die aktuelle Berichterstattung soll vor allem über die Homepage des Verbandes erfolgen und weiter ausgebaut werden. Bestimmt wird für die Verbandszeitschrift auch noch so ein passender Name wie für unseren "SACHSENDREIER" gefunden.

Letztes Jahr hatte die Aktion „Datenschutz“ für einigen Wirbel gesorgt. Inzwischen ist Herr Friedhelm Klewitt aus Zörbig offiziell zum Datenschutzbeauftragten des Verbandes berufen worden. Auch Herr Benny Berger steht in dieser Angelegenheit als Ansprechpartner zur Verfügung.

Da das neue Verbandsgebiet sehr groß ist, sind die Entfernungen zwischen den Vereinen zumeist beträchtlich und stellen die Mitglieder bei der Teilnahme an einer überregionalen philatelistischen Veranstaltung vor finanzielle und zeitliche Probleme. Deshalb ist die Ausrichtung von Veranstaltungen an wechselnden Orten eine Möglichkeit, interessierten Mitgliedern eine aktive Teilhabe am Verbandsleben zu ermöglichen.


 

Die Diskussion prägten vor allem die Bedenken zur Verwendung des Namens OSTROPA für die internationale Briefmarkenausstellung 2020 in Berlin. 1935 fand dieser Name zur Internationalen Osteuropäischen Postwertzeichenausstellung in Königsberg Verwendung. Eine Änderung des Ausstellungsnamens lehnte der Verbandstag allerdings ab.

Den (Haustür)Transfer zum Tagungsort, dem Neuen Rathaus in Königs Wusterhausen, organisierte in dankenswerter Weise unser Vereinsvorsitzender Michael Schneider. Jeder Teilnehmer aus unserem Verein erhielt außerdem einen Sonderumschlag und eine "BRIEFMARKE INDIVIDUELL"

Der PHILATELISTEN-VERBAND NORDOST e.V. und sein neugewählter Vorstand:

Vorsitzender:

Dr. Klaus-Dieter Schult (Panketal)

stellv. Vorsitzender:

Helge Schinkel (Stendal)

Schatzmeister: 

Dietmar Zimmermann (Neuhardenberg)

Geschäftsführer:

Frank Hindenburg (Berlin)

Beisitzer:

Thomas Dräger (Seelow)

Beisitzer:

Frank Blechschmidt (Schwarzenberg)

Beisitzer:

Harald Menzel (Torgau)